Serbien mit dem Auto
Straßennetz
Serbiens Autobahnnetz, das sogenannte Autoput, verbindet Belgrad mit der ungarischen Grenze im Norden, mit Nis und weiter Richtung Nordmazedonien im Süden sowie mit der kroatischen Grenze im Westen. Die beiden Hauptkorridore sind die E-75 und die E-70. Beide Strecken sind in der Regel gut ausgebaut und mit dem deutschen Autobahnniveau durchaus vergleichbar. Maut wird an Einfahrt- und Ausfahrtstationen nach gefahrener Strecke berechnet, zahlbar in Dinar oder Euro, auch per Kreditkarte. Da sich die Gebühren ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Tarife vor der Reise zu prüfen. Abseits der Autobahnen schwankt die Qualität erheblich: Bergstraßen im Süden und Westen sind oft schmal, schlecht befestigt und zeitaufwendig. Straßenschilder erscheinen durchgehend in kyrillischer und lateinischer Schrift.
Für Fahrten abseits der Autobahn bietet Serbien lohnende Strecken. Die Djerdap-Schlucht an der rumänischen Grenze führt direkt am Donauufer entlang, unter Felswänden, die steil aus dem Wasser aufsteigen. Die Bergregionen Zlatibor und Tara bieten kurvenreiche Straßen durch dichte Wälder.
Bei den Verkehrsregeln gibt es für Fahrer aus Deutschland einige wichtige Unterschiede. Auf Autobahnen gilt Tempo 130, auf Landstraßen 80. Abblendlicht ist rund um die Uhr Pflicht. Winterreifen sind vom 1. November bis 1. April vorgeschrieben. Der Promillewert, der in Deutschland bei 0,5 liegt, beträgt in Serbien nur 0,03 Promille, was praktisch einem absoluten Alkoholverbot am Steuer entspricht. Bußgelder werden vor Ort kassiert.
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