Nordmazedonien mit dem Auto
Straßennetz
Nordmazedonien ist kein EU-Mitglied, weshalb an jedem Grenzübergang eine Passkontrolle stattfindet. An den Übergängen Tabanovce (Serbien) und Bogorodica (Griechenland) stauen sich besonders an Sommerwochenenden die Fahrzeuge. Das Autobahnnetz beschränkt sich auf zwei Strecken: die M1/E65 durch das Vardar-Tal von der serbischen bis zur griechischen Grenze sowie die M3 von Skopje Richtung Albanien. Maut wird an Ein- und Ausfahrtskabinen erhoben, Bargeld und Karte werden akzeptiert. Die Gebühren sind im Vergleich zu Westeuropa niedrig, können sich aber ändern, daher lohnt es sich, die aktuellen Preise vor der Reise zu prüfen. Abseits der Autobahnen fallen Straßenqualität und Fahrbahnbreite deutlich ab. Auf Bergstrecken sind enge Kurven und aufgebrochener Belag keine Ausnahme.
Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend dem europäischen Standard. Auf Autobahnen gilt Tempo 130, auf Landstraßen 80, innerorts 50. Das Fahren mit Licht ist ganztägig Pflicht. Winterreifen sind vom 15. November bis 15. März gesetzlich vorgeschrieben. Die Promillegrenze liegt bei 0,05. Kraftstoff gehört zu den günstigsten in Europa, und Autogas ist an vielen Tankstellen erhältlich. Bezahlt wird überwiegend in Mazedonischen Denar, an den meisten Mautstellen werden jedoch auch Karten akzeptiert.
Auf der M1 gilt Tempo 130, doch die Autobahn endet an beiden Grenzen abrupt. Wer von Griechenland oder Serbien einreist, fährt unmittelbar nach dem Grenzübergang auf ein anderes Straßennetz mit eigenen Tempolimits und einem eigenen Mautsystem weiter. Diesen Systemwechsel kennt man aus Deutschland nicht, wo Autobahnen nahtlos über die Grenze in das Nachbarland übergehen.
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