Kroatien mit dem Auto
Straßennetz
Kroatiens Autobahnnetz gehört zu den modernsten in Südosteuropa. Die A1 von Zagreb nach Split durchquert die Dinarischen Alpen in einer Abfolge von Tunneln und Talbrücken, bevor sie zur Küste abfällt. Anders als in Deutschland gilt auf kroatischen Autobahnen ein generelles Tempolimit von 130 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und innerorts 50 km/h. Außerdem muss das Abblendlicht ganztägig eingeschaltet sein. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 Prozent. Winterreifen sind vom 15. November bis zum 15. April bei winterlichen Bedingungen vorgeschrieben.
Kroatische Autobahnen sind mautpflichtig. Das System funktioniert streckenabhängig: An Ausfahrtmautstellen wird nach gefahrenen Kilometern abgerechnet, zahlbar mit Bargeld, Karte oder elektronischer Vignette. Die A1 von Zagreb bis Dubrovnik ist die teuerste Route, da sich die Gebühren über die lange Strecke summieren. Die Preise ändern sich regelmäßig, daher lohnt es sich, die aktuellen Tarife vor der Reise zu prüfen. Die Küstenstraße D8, die Jadranska Magistrala, ist landschaftlich eindrucksvoll, im Juli und August aber erheblich überlastet.
Ein Detail, das deutschen Fahrern unbekannt ist: Die A1 führt durch die Tunnel Mala Kapela und Sveti Rok in Höhenlagen, in denen Schnee bis weit in den Frühling hinein auftreten kann. Die Winterreifenpflicht ist dort keine Formalität. Deutschland hat keine vergleichbare Autobahn, die in solchen Höhen durch ein Gebirge führt und gleichzeitig die einzige Hauptverbindung zur Küste bildet.
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