Spanien mit dem Auto
Straßennetz
Spanien verfügt über das ausgedehnteste Autobahnnetz Europas, und der Straßenzustand ist auf dem Niveau der besten europäischen Länder. Das Netz gliedert sich in gebührenpflichtige Autopistas und kostenlose Autovías. Viele Mautkonzessionen sind in den letzten Jahren ausgelaufen, darunter weite Teile der AP-7 entlang der Mittelmeerküste. Wo Maut anfällt, wird sie an Schranken per Bargeld, Karte oder dem elektronischen Transponder VIA-T entrichtet. Da die Gebühren je nach Strecke und Entfernung variieren, lohnt es sich, die aktuellen Tarife vor der Reise zu prüfen. Das kostenlose Autovía-Netz verbindet alle großen Städte, sodass eine Durchquerung des Landes ohne Mautzahlung problemlos möglich ist.
Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 120 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und innerorts 50 km/h. Wer aus Deutschland kommt und das unbegrenzte Fahren auf Teilen der Autobahn gewohnt ist, muss sich in Spanien konsequent an diese Limits halten. Die Verkehrsüberwachung ist intensiv: Stationäre und mobile Radargeräte sind weit verbreitet, und die Guardia Civil setzt auch zivile Fahrzeuge mit Geschwindigkeitsmessgeräten ein. Die Blutalkoholgrenze liegt bei 0,05 Prozent, für Fahrer mit weniger als zwei Jahren Fahrpraxis bei 0,03 Prozent. Winterreifen sind auf den meisten Straßen nicht vorgeschrieben, auf Bergpässen in den Pyrenäen, der Sierra Nevada und dem Kantabrischen Gebirge können im Winter jedoch Schneeketten Pflicht sein, wenn dies entsprechend beschildert ist.
Eine Regelung, die deutschen Fahrern unbekannt ist: In Spanien haben Radfahrer auf bestimmten Straßen Vorrang gegenüber Kraftfahrzeugen, und beim Überholen ist ein seitlicher Mindestabstand von 1,5 Metern vorgeschrieben. Eine vergleichbare gesetzliche Überholabstandsregel für Radfahrer existiert in Deutschland nicht in dieser Form.
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