San Marino mit dem Auto
Straßennetz
San Marino liegt vollständig innerhalb Italiens und ist über eine moderne Schnellstraße von Rimini aus erreichbar. Wer mit dem Auto anreist, nutzt dafür typischerweise die italienische A14 an der Adriaküste, für die italienische Mautgebühren anfallen. Die aktuelle Höhe sollte vor der Reise geprüft werden. Sobald man die Grenze passiert, ändert sich der Charakter der Straßen grundlegend: Es gibt keine Autobahnen innerhalb San Marinos, und praktisch jede Straße im Staatsgebiet führt steil bergauf oder bergab. Die Grenzformalitäten entfallen vollständig, ein Schild am Straßenrand markiert den Übergang.
Innerhalb San Marinos gibt es weder Maut noch Vignette, weder Tunnelgebühren noch sonstige Straßenabgaben. Die Straßen sind gut gepflegt und beschildert, aber auf manchen Abschnitten deutlich enger als auf deutschen Landstraßen. Tempolimits gelten überall: 50 km/h innerorts, 70 km/h außerorts. Das Tagfahrlicht ist ganztägig Pflicht, der Promillewert liegt bei 0,05, und Winterreifen sind vom 15. November bis zum 15. April vorgeschrieben. Der Notruf ist 112. Parkplätze in der Altstadt sind knapp; mehrere Parkhäuser sind direkt in den Fels unterhalb der Altstadt gebaut.
Ein Unterschied, der deutschen Fahrern auffällt: Kraftstoff ist in San Marino niedriger besteuert als in Italien, und an den Tankstellen nahe der Grenze bilden sich besonders am Wochenende regelmäßig Warteschlangen, weil italienische Fahrer gezielt zum Tanken herüberfahren. Dieses grenznahe Tanktourismus-Phänomen kennt man in Deutschland in dieser Form nicht, da Deutschland selbst kein Nachbarland mit vergleichbar niedrigeren Kraftstoffsteuern direkt an der Grenze hat.
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