Monaco mit dem Auto
Straßennetz
Monaco liegt auf einer felsigen Halbinsel zwischen Nizza und der italienischen Grenze und ist vollständig urban bebaut. Autobahnen, Landstraßen oder freies Gelände gibt es nicht. Jede Straße im Fürstentum ist eine Stadtstraße, und überall gilt Tempo 50. Die Fahrbahnen sind gut gepflegt, aber eng, kurvenreich und führen häufig durch Tunnel, die direkt in den Fels gehauen wurden. Wer aus Frankreich anreist, nimmt die mautpflichtige A8 bis zur Ausfahrt Monaco. Die aktuellen Mautgebühren für die A8 sollten vor der Reise geprüft werden, da sie sich ändern können. Eine Grenzabfertigung gibt es nicht: Man fährt ohne Halt zwischen Frankreich und Monaco hin und her. Monaco selbst hat keine eigenen Mautstraßen.
Parken ist die größte praktische Herausforderung. Straßenparkplätze sind kaum vorhanden. Stattdessen gibt es mehrstöckige Parkhäuser, die direkt in den Fels gebaut wurden und teils über Aufzüge und Rolltreppen mit dem Straßenniveau verbunden sind. Das Straßennetz ist durch Einbahnstraßen, Unterführungen und Höhenunterschiede geprägt, was die Orientierung beim ersten Besuch erschwert. Es lohnt sich, das Ziel-Parkhaus vor der Anfahrt zu kennen.
Die Straßen, auf denen man in Monaco alltäglich fährt, sind dieselben, die beim Formel-1-Grand-Prix genutzt werden. Es gibt keine eigene Rennstrecke: Der Kurs verläuft auf dem öffentlichen Straßennetz. An normalen Tagen kann man die Fairmont-Haarnadelkurve nehmen und durch den Tunnel unter dem Fairmont Hotel fahren, genau wie die Rennfahrer im Mai. Eine vergleichbare Situation gibt es in Deutschland nicht.
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