Malta mit dem Auto
Straßennetz
Malta hat keine Autobahnen. Die schnellsten Straßen sind zweispurige Schnellstraßen, und das höchste Tempolimit auf der gesamten Insel beträgt 80 km/h. Innerorts gilt Tempo 50. Mautstraßen oder Vignettenpflicht gibt es nicht. Die Straßenqualität ist durchwachsen: Beläge variieren stark, die Beschilderung ist uneinheitlich, und manche Landstraßen sind ausgesprochen eng. Wer von deutschen Autobahnen kommt, merkt schnell, dass hier ein anderes Fahren gefragt ist.
Das Hauptproblem auf Malta ist nicht die Entfernung, sondern der Verkehr. Die Insel lässt sich zwar in rund 45 Minuten von einem Ende zum anderen durchfahren, doch rund um Valletta, Sliema und St. Julian's stauen sich die Straßen zu Stoßzeiten erheblich. Das Straßennetz ist über Jahrhunderte gewachsen, nicht geplant worden. Der Fahrstil der Einheimischen ist bestimmt, die Spurhaltung an Kreisverkehren oft locker. Parkplätze in Valletta sind knapp; das Park-and-ride-Angebot außerhalb der Stadtmauern ist die praktischere Wahl. Die Promillegrenze liegt bei 0,08, das Mindestalter zum Autofahren bei 18 Jahren, der Notruf ist 112.
In Malta herrscht Linksverkehr, ein direktes Erbe der britischen Verwaltung. Damit einher gehen britische Fahrbahnmarkierungen und Vorfahrtsregeln: Vorranglinie, gelbe Halteboxen und Kreisverkehrsregeln folgen dem britischen Modell, nicht dem kontinentaleuropäischen. Wer aus Deutschland kommt und die EU-weit üblichen Regelungen gewohnt ist, muss sich hier umstellen.
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