Dänemark mit dem Auto
Straßennetz
Das dänische Autobahnnetz ist gut ausgebaut, in sehr gutem Zustand und für normale Pkw kostenlos befahrbar. Die E45 durchquert Jütland von der deutschen Grenze bei Padborg bis nach Aalborg, die E20 bildet die Ost-West-Achse über Fünen bis nach Kopenhagen. Tempolimits gelten überall: 130 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 50 km/h innerorts. Stauprobleme beschränken sich weitgehend auf den Großraum Kopenhagen. Die beiden großen Mautbrücken, der Große-Belt-Brücke zwischen Fünen und Seeland sowie die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö, erheben Gebühren pro Überfahrt, die zu den höheren Einzelstreckengebühren in Nordeuropa zählen. Wer beide Brücken regelmäßig nutzt, kann mit dem BroBizz-Transponder Rabatte erhalten. Da sich die Gebühren ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Preise vor der Reise zu prüfen.
Die Promillegrenze liegt bei 0,05 Prozent, also identisch mit Deutschland. Winterreifen sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, was angesichts der nördlichen Lage überrascht, zwischen November und April aber empfohlen wird. Abblendlicht ist unabhängig von Tageszeit und Wetter stets Pflicht.
Wer aus Deutschland kommt, kennt Radwege, aber die dänische Regelung geht weiter als das, was auf deutschen Straßen üblich ist: Wer an einer Kreuzung über einen Radweg abbiegt, muss Radfahrern grundsätzlich Vorfahrt gewähren. Diese Regel wird von Radfahrern und Polizei gleichermaßen konsequent durchgesetzt, besonders in Kopenhagen, wo Radverkehr eine eigene Infrastruktur mit eigenem Vorrang hat.
Schlösser
Faehrterminals
Outlet-Center
Waterpark
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