Schweden mit dem Auto
Straßennetz
Schweden hat kein landesweites Autobahnvignettensystem, und die meisten Fernstraßen sind mautfrei. Wer jedoch Stockholm oder Göteborg durchquert, wird von Kameras erfasst, die das Kennzeichen automatisch lesen. Ausländische Fahrzeuge sind nicht ausgenommen, die Rechnung kommt per Post. Die Öresundbrücke zwischen Malmö und Kopenhagen ist mautpflichtig und gehört zu den teureren Brückenübergängen in Europa. Auch die Svinesundbrücke auf der E6 an der norwegischen Grenze ist gebührenpflichtig. Da sich die Gebühren ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Tarife vor der Reise zu prüfen. Das Straßennetz ist durchgehend gut gepflegt, auch auf Nebenstraßen, wobei der Autobahnanteil geringer ist als in Deutschland. Große Teile des Landes erschließen sich über einspurige Nationalstraßen in gutem Zustand.
Die Verkehrsregeln sind streng. Licht ist ganztägig Pflicht, unabhängig vom Wetter. Die Promillegrenze liegt bei 0,02 Prozent, was in der Praxis ein vollständiges Alkoholverbot vor dem Fahren bedeutet. Auf Autobahnen gilt Tempo 110 bis 120, auf Landstraßen meist 70, auf manchen Abschnitten 90 oder 100. Geschwindigkeitskameras sind leuchtend blau lackiert und gut sichtbar, da sie vor dem Messpunkt aufgestellt sind. Im Winter sind Winterreifen vom 1. Dezember bis 31. März bei winterlichen Bedingungen vorgeschrieben, Spikereifen sind vom 1. Oktober bis 15. April erlaubt. Elche sind eine ernsthafte Gefahr, besonders in der Dämmerung.
Ein Unterschied, der deutschen Fahrern sofort auffällt: Auf schwedischen Autobahnen gilt durchgehend ein Tempolimit von höchstens 120 km/h. Die in Deutschland auf vielen Abschnitten geltende Möglichkeit, unbegrenzt schnell zu fahren, gibt es in Schweden nicht.
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