Estland mit dem Auto
Straßennetz
Estland hat kein Autobahnnetz im deutschen Sinne. Die Hauptverbindungen sind gut ausgebaute zweispurige Landstraßen, die nur in der Nähe von Tallinn auf vier Spuren erweitert werden. Das Höchsttempo beträgt 110 km/h auf den besten Abschnitten, 90 km/h auf Landstraßen und 50 km/h innerorts. Wer aus Deutschland kommt und freie Fahrt gewohnt ist, muss sich also auf durchgehende Tempolimits einstellen. Die Straßenqualität auf den Hauptrouten ist gut, auf Nebenstraßen im ländlichen Raum und auf den Inseln jedoch häufig Schotter. Die Route von Tallinn nach Tartu, die beiden größten Städte des Landes, ist in etwa zwei Stunden zu fahren.
Mautgebühren gibt es in Estland nicht. Weder Vignetten noch Strecken- oder Brückenmaut werden erhoben, alle Straßen sind kostenlos nutzbar. Die Verkehrsregeln sind streng: Die Promillegrenze liegt bei 0,02, was praktisch einem Alkoholverbot am Steuer gleichkommt. Abblendlicht ist ganzjährig und rund um die Uhr Pflicht. Winterreifen sind vom 1. Dezember bis 1. März vorgeschrieben, Spikesreifen in diesem Zeitraum erlaubt und weit verbreitet. Wildwechsel, besonders durch Elche, ist auf den Hauptstraßen ein ernstes Risiko, das Warnschilder nicht zu unterschätzen sind.
Wer von der Hauptroute auf die Insel Saaremaa abbiegt, braucht eine Fähre von Virtsu nach Kuivastu, die etwa 25 Minuten dauert. Eine feste Brückenverbindung wie in Deutschland zwischen dem Festland und größeren Inseln gibt es hier nicht, und im Sommer sind die Fährplätze stark nachgefragt.
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