Kasachstan mit dem Auto
Straßennetz
Kasachstan stellt deutsche Fahrer vor allem vor eine Frage des Maßstabs. Die Strecke von Almaty nach Astana beträgt über 1.200 Kilometer, und das Land erstreckt sich über vier Zeitzonen. Der wichtigste Korridor verläuft von der russischen Grenze durch Astana und Almaty bis nach China. Weite Abschnitte dieser Route wurden im Rahmen des Transitkorridors Westeuropa-Westchina zu modernen Schnellstraßen ausgebaut. Auf der Autobahn gilt Tempo 140, auf Landstraßen 90 und innerorts 60. Für mehrere Strecken, darunter die Autobahn Astana-Almaty, werden kilometerabhängige Mautgebühren elektronisch oder an Mautstationen erhoben. Die aktuellen Tarife sollte man vor der Reise prüfen, da sie sich ändern können. Abseits der ausgebauten Korridore dominieren zweispurige Straßen mit Schlaglöchern, unbefestigten Abschnitten und kaum erkennbaren Fahrbahnmarkierungen. Polizeikontrollen außerhalb der Städte sind häufig.
Es gelten strenge Vorschriften: Licht muss unabhängig von den Lichtverhältnissen immer eingeschaltet sein, und die Promillegrenze liegt bei 0,00. Winterreifen sind vom 1. Dezember bis zum 1. März Pflicht, Spikes sind in diesem Zeitraum erlaubt. Auf der Steppe können Temperaturen unter minus 30 Grad Celsius fallen, Schneestürme die Sicht auf null reduzieren. Kraftstoff ist günstig, aber in den weitläufigen Wüstenregionen im Westen können Tankstellen sehr weit auseinanderliegen. Der Notruf ist 112.
Wer die Strecke von Almaty nach Astana fährt, erlebt etwas, das auf deutschen Autobahnen schlicht nicht vorkommt: Die Straße ist so gerade und die Steppe so flach und leer, dass die Erdkrümmung am Horizont sichtbar wird.
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