Österreich mit dem Auto
Straßennetz
Wer aus Deutschland nach Österreich fährt, merkt schnell: Tempolimits gelten hier überall und ausnahmslos. Auf Autobahnen sind 130 km/h das Maximum, auf Landstraßen 100 km/h, innerorts 50 km/h. Streckenradare sind auf Autobahnen und in Tunneln weit verbreitet. Das Streckennetz ist dicht und der Straßenbelag durchgehend gut, auch auf ländlichen Nebenstraßen. Tagfahrlicht reicht nicht: In Österreich müssen Scheinwerfer jederzeit eingeschaltet sein. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 Prozent, der Notruf ist 112.
Für Autobahnen und Schnellstraßen ist eine ASFINAG-Vignette Pflicht, entweder als Klebevignette in den Varianten 10 Tage, 2 Monate oder ein Jahr, oder als digitale Vignette, die auf das Kennzeichen registriert wird. Die Vignette muss vor der ersten Autobahnauffahrt erworben sein. Hinzu kommen streckenbezogene Mauten für mehrere Alpentunnel, darunter Brenner, Arlberg, Tauern und Karawanken, sowie eine separate Maut für die Großglockner Hochalpenstraße. Da sich die Gebühren ändern, lohnt ein Blick auf die aktuelle ASFINAG-Preisliste vor der Reise. Winterreifen mit M+S-Kennzeichnung und mindestens 4 mm Profiltiefe sind vom 1. November bis 15. April bei winterlichen Verhältnissen vorgeschrieben. Wer aus Deutschland einreist, sollte die Reifen bereits vor der Grenze wechseln.
Ein Unterschied, der deutschen Fahrern auffällt: Österreich schreibt Radfahrern in vielen Situationen gesetzlich Vorrang vor Kraftfahrzeugen vor. Radwege und Radrouten sind flächendeckend ausgebaut, besonders entlang des Donauradwegs und in Städten. Wer das aus dem deutschen Straßenverkehr nicht gewohnt ist, sollte gerade in Städten und auf Nebenstraßen besonders aufmerksam fahren.
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