Luxemburg mit dem Auto
Straßennetz
Das Straßennetz Luxemburgs ist kompakt und in einem Zustand, der selbst deutschen Maßstäben standhält. Autobahnen strahlen von der Hauptstadt aus in alle drei Nachbarländer: die A3 nach Frankreich, die A1 und A6 nach Belgien sowie die A1 mit Anschluss an die A64 Richtung Deutschland bei Wasserbillig. Die Grenzen sind offen und unmarkiert, der Übergang fließend. Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis sollten dennoch mitgeführt werden. Straßenschilder wechseln je nach Region zwischen Französisch und Deutsch, was die Orientierung für deutsche Fahrer erleichtert. Die Notrufnummer ist 112.
Die Tempolimits sind klar geregelt: 50 km/h innerorts, 90 km/h auf Landstraßen, 130 km/h auf Autobahnen. Das Tempolimit gilt auf allen Autobahnen ohne Ausnahme. Tagfahrlicht ist jederzeit Pflicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,05. Winterreifen sind bei Eis, Schnee oder Schneematsch vorgeschrieben, ohne feste Kalenderdaten. Wer zwischen November und März ins nördliche Ösling fährt, sollte entsprechend ausgerüstet sein. Kraftstoff ist in Luxemburg spürbar günstiger als in Deutschland, Frankreich oder Belgien, weshalb Tankstellen nahe den Grenzen regelmäßig stark frequentiert sind.
Was deutschen Fahrern am stärksten auffallen dürfte: Luxemburg erhebt auf keiner einzigen Autobahn oder Nationalstraße eine Maut. Weder Vignette noch Mautstation, weder elektronische Erfassung noch Streckenmaut. Das gesamte Autobahnnetz ist kostenlos befahrbar, bei einer Straßenqualität, die mit deutschen Autobahnen problemlos mithalten kann. In Westeuropa gibt es kein vergleichbares Land, das ein Autobahnnetz dieser Qualität vollständig mautfrei anbietet.
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