Slowenien mit dem Auto
Straßennetz
Slowenien ist kleiner als Bayern, aber das Autobahnnetz ist modern und gut ausgebaut. Die A1 verbindet Koper an der Adriaküste mit Maribor und der österreichischen Grenze bei Spielfeld, die A2 führt durch den Karawankentunnel nach Villach. Von Ljubljana aus ist jede Grenze in unter zwei Stunden erreichbar. Wer aus Deutschland kommt, wird die Straßenqualität auch auf Bergstraßen als hoch empfinden. Auf Autobahnen gilt Tempo 130, auf Landstraßen 90 und innerorts 50. Die Promillegrenze liegt bei 0,05, für Fahrer unter 21 Jahren und Berufskraftfahrer gilt null Promille. Licht muss ganztägig und ganzjährig eingeschaltet sein. Winterreifen sind vom 15. November bis 15. März Pflicht, bei winterlichen Verhältnissen auch außerhalb dieses Zeitraums.
Für Autobahnen und Schnellstraßen ist eine E-Vignette erforderlich. Sie ist an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden, kein Aufkleber wird benötigt und angebracht. Die Vignette kann online unter evinjeta.dars.si, an Tankstellen oder an Grenzübergängen erworben werden, wahlweise für eine Woche, einen Monat oder ein Jahr. Da die Gebühren sich ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Preise vor der Reise zu prüfen. Auf den meisten Strecken gibt es keine Mautstationen, an denen man anhalten müsste.
Der Vrsic-Pass mit seinen 50 nummerierten Kehren auf 1611 Metern Höhe ist die bekannteste Bergstrecke des Landes. Auf der Nordseite sind viele Kehren gepflastert, was für Fahrer, die glatte Asphaltpässe gewohnt sind, ungewohnt sein kann. In Deutschland gibt es keine vergleichbare öffentliche Passstraße mit gepflasterten Haarnadelkurven in dieser Höhe.
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