Belgien mit dem Auto
Straßennetz
Belgiens Autobahnnetz gehört zu den dichtesten Europas und ist für Pkw vollständig mautfrei. Es gibt keine Mautstellen, keine Vignettenpflicht und kein streckenbezogenes Gebührensystem für Personenwagen. Die einzige Ausnahme ist der Liefkenshoek-Tunnel bei Antwerpen, eine gebührenpflichtige Unterquerung der Schelde. Das Netz ist insgesamt gut ausgebaut, wobei die Straßenqualität in der Wallonie historisch etwas hinter Flandern zurücklag. Ein bekanntes Merkmal: Die gesamten belgischen Autobahnen sind nachts mit Natriumdampflampen beleuchtet, was das Land aus dem Weltall als leuchtendes Netz erkennbar macht. Tempolimit auf Autobahnen sind 120 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und innerorts 50 km/h. Die Blutalkoholgrenze liegt bei 0,05 Prozent. Ein Winterreifengebot gibt es nicht, obwohl Winterreifen in den Kalten Monaten empfohlen werden. Im Notfall gilt die 112.
Die größten Staupunkte sind der Brüsseler Ring R0 und der Antwerpener Ring R1, beide besonders zur Hauptverkehrszeit stark belastet. Brüssel, Antwerpen und Gent betreiben Umweltzonen, die ältere Dieselfahrzeuge ausschließen. Ausländische Fahrzeuge sind nicht ausgenommen, Verstöße werden automatisch per Kamera geahndet. Die Emissionsklasse des eigenen Fahrzeugs sollte vor der Einfahrt geprüft werden. Wer durch die Ardennen im Südosten fährt, findet kurvenreiche Waldstraßen entlang der Maas zwischen Dinant und Lüttich, die sich deutlich von der flachen Hauptreiseroute durch Flandern unterscheiden.
Für Fahrer aus Deutschland ist das Wichtigste vielleicht dies: Belgische Autobahnen sind tatsächlich kostenlos, ohne versteckte Vignettenpflicht und ohne elektronisches Erfassungssystem an der Grenze. Wer aus Deutschland einreist, muss nichts kaufen, nichts registrieren und nichts aktivieren, um das gesamte Autobahnnetz nutzen zu dürfen.
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