Ungarn mit dem Auto
Straßennetz
Ungarns Autobahnnetz strahlt sternförmig von Budapest aus. Die M1 führt westlich zur österreichischen Grenze, die M7 zum Balaton und weiter nach Kroatien, die M5 zur serbischen Grenze. Die Autobahnqualität ist gut, auf Landstraßen im östlichen Tiefland kann der Belag jedoch uneben sein, und Beleuchtung fehlt nachts oft. Wer Budapest durchquert, muss mit dichtem Stadtverkehr und aggressivem Fahrstil rechnen. Die Umgehung M0 erlaubt es, die Innenstadt zu umfahren.
Auf allen Autobahnen und Schnellstraßen gilt Vignettenpflicht. Ungarn verwendet eine elektronische Vignette, die an das Kennzeichen gebunden ist und per Kamera kontrolliert wird. Es gibt keinen Aufkleber und keine Schranke. Die Vignette ist für 10 Tage, einen Monat oder ein Jahr erhältlich und kann online, an Tankstellen oder über die HU-GO-App gekauft werden. Die Gebühren ändern sich gelegentlich, daher vor der Reise aktuelle Preise prüfen. Das Tempolimit auf Autobahnen beträgt 130 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss das Abblendlicht ganztägig eingeschaltet sein.
In Deutschland gilt eine Promillegrenze von 0,5 für Pkw-Fahrer. In Ungarn ist die Grenze absolut null, ohne jede Toleranz, und Kontrollen am Straßenrand sind häufig. Wer abends ein Glas Wein zum Essen trinkt, darf danach in Ungarn nicht mehr ans Steuer.
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