Island mit dem Auto
Straßennetz
Island hat keine Autobahnen. Das gesamte Straßennetz ist auf die Route 1, den Ring Road, aufgebaut, eine asphaltierte Straße von rund 1.322 km, die die Insel umrundet. Einige Abschnitte im Norden und Osten verengen sich auf eine Spur mit Ausweichstellen. Abseits der Route 1 gibt es die sogenannten F-Straßen, unbefestigte Hochlandpisten, die ein Fahrzeug mit Allradantrieb und hoher Bodenfreiheit erfordern, Flussquerungen einschließen und von etwa Oktober bis Juni gesperrt sind. Mit einem normalen Mietwagen auf eine F-Straße zu fahren ist nach den meisten Mietbedingungen untersagt und tatsächlich gefährlich. Mautstraßen gibt es kaum: Der Vadlaheidi-Tunnel im Norden erhebt eine elektronische Maut, die vor der Fahrt online registriert werden muss. Die aktuellen Gebühren sollten vor der Reise geprüft werden, da sie sich ändern können. Tempolimits gelten: 50 km/h innerorts, 90 km/h auf asphaltierten Landstraßen und 80 km/h auf Schotterstraßen. Radarkontrollen sind häufig. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 %, Winterreifen sind vom 1. November bis zum 14. April vorgeschrieben, und das Abblendlicht muss das ganze Jahr über eingeschaltet sein. Kraftstoffpreise gehören zu den höchsten in Europa, und auf abgelegenen Strecken können Tankstellen mehr als 200 km auseinanderliegen.
Auf deutschen Straßen gibt es keine freilaufenden Schafe. In Island weiden sie im Sommer frei und überqueren die Straße ohne Vorwarnung. Kommt es zu einer Kollision, trägt der Fahrer die rechtliche Verantwortung.
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