Aserbaidschan mit dem Auto
Straßennetz
Das Straßennetz Aserbaidschans strahlt von Baku aus, und die Qualität nimmt mit wachsender Entfernung von der Hauptstadt deutlich ab. Die Baku-Guba-Straße entlang der Kaspischen Küste und die Baku-Shamakhi-Straße nach Westen sind gut ausgebaut und markiert. Abseits dieser Korridore fehlen auf Nebenstraßen im bergigen Westen und im ländlichen Süden oft Fahrbahnmarkierungen, die Bankette sind unbefestigt, und Schlaglöcher tauchen ohne Vorwarnung auf. Einige neuere Autobahnabschnitte, darunter die Baku-Guba-Autobahn, erheben elektronisch erfasste Mautgebühren. Die Gebühren sind im Vergleich zu Westeuropa gering, ändern sich aber, daher lohnt es sich, die aktuellen Tarife vor der Reise zu prüfen. Der Großteil der Straßen ist mautfrei.
Die Tempolimits betragen 50 km/h innerorts, 90 km/h auf Landstraßen und 110 km/h auf Autobahnen. Tagfahrlicht ist gesetzlich vorgeschrieben. Winterreifen sind nicht vorgeschrieben, werden aber von November bis März besonders im Gebirge dringend empfohlen. Die Promillegrenze liegt bei 0,00, Verstöße werden mit Freiheitsstrafe geahndet. Ausländische Fahrer benötigen neben dem nationalen Führerschein zwingend einen internationalen Führerschein. Polizeikontrollen auf Hauptstraßen sind häufig, und Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen werden regelmäßig angehalten.
Wer aus Deutschland gewohnt ist, dass Überholmanöver und Spurwechsel geordnet ablaufen, wird den Fahrstil in Aserbaidschan als erhebliche Umstellung empfinden. Überholen in Kurven, missachtete Fahrbahnmarkierungen und Fußgänger, die unvermittelt auf Schnellstraßen treten, sind alltäglich. Dazu kommt, dass die Straßenqualität innerhalb weniger hundert Meter nach dem Verlassen einer Hauptstraße abrupt einbrechen kann, ohne jede Vorankündigung durch Beschilderung.
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