Litauen mit dem Auto
Straßennetz
Das litauische Straßennetz ist gut ausgebaut und einfach zu befahren. Die A1 verbindet Vilnius über Kaunas mit dem Hafenstadt Klaipėda an der Küste, die Via Baltica (E67) führt auf der Nord-Süd-Achse durch das Land. Nebenstraßen sind überwiegend in ordentlichem Zustand, einzelne Landstraßen können jedoch unebene Abschnitte aufweisen. Mautgebühren gibt es in Litauen nicht: Alle Autobahnen und Nationalstraßen sind kostenlos befahrbar. Kraftstoff ist im Vergleich zu Deutschland günstiger, und LPG ist landesweit an Tankstellen erhältlich.
Die Tempolimits betragen 50 km/h innerorts, 90 km/h auf Landstraßen und 130 km/h auf Autobahnen im Sommer, im Winter gilt 110 km/h. Das Fahren mit Licht ist unabhängig von Tageszeit und Wetter vorgeschrieben. Die Promillegrenze liegt bei 0,04 Prozent und damit deutlich niedriger als in Deutschland. Winterreifen sind vom 1. November bis zum 1. April Pflicht und werden kontrolliert. Die Winter bringen echten Schnee und Eis, besonders von Dezember bis Februar, sodass diese Regelung keine bloße Formalität ist.
Die Kurische Nehrung ist das ungewöhnlichste Fahrziel des Landes. Das 98 Kilometer lange Sanddünenpanorama südlich von Klaipėda ist nur per Fähre von der litauischen Küste aus erreichbar. Danach führt eine einzige Straße durch Kiefernwälder an Dünen vorbei, die bis zu 60 Meter hoch aufragen. Eine vergleichbare Strecke gibt es in Deutschland nicht.
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