Irland mit dem Auto
Straßennetz
Irland fährt links. Wer aus Deutschland kommt, kennt Rechtsverkehr als selbstverständlich, und die Umstellung auf den Linksverkehr erfordert echte Konzentration, besonders an Kreuzungen und Kreisverkehren. Die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 120 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und in Ortschaften 50 km/h. Der Promillewert liegt bei 0,05 g/100 ml, also identisch mit Deutschland. Winterreifen sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, was angesichts des milden Klimas auf niedrigen Lagen kaum eine Rolle spielt. Notruf ist 112.
Das Autobahnnetz verbindet Dublin mit Cork, Galway, Limerick und Waterford und ist modern und gut ausgebaut. Mehrere Strecken sind mautpflichtig, darunter der M50-Ring um Dublin sowie Abschnitte der M1, M4, M7 und M8. Die Maut auf dem M50 funktioniert vollständig ohne Schranken: Kameras erfassen das Kennzeichen, und die Zahlung muss innerhalb weniger Tage online erfolgen. Wer das versäumt, erhält automatisch einen Bußgeldbescheid. Aktuelle Mautgebühren sollten vor der Reise geprüft werden, da sie sich ändern können. Abseits der Autobahnen variiert die Straßenqualität erheblich. Auf Regionalstraßen und Ortsstraßen können Fahrspuren so schmal werden, dass zwei Fahrzeuge nicht aneinander vorbeikommen, ohne dass eines zurücksetzen muss.
Auf beliebten Routen wie dem Ring of Kerry teilt man die Straße im Sommer mit Traktoren, Reisebussen und gelegentlich Vieh. Das ist in Deutschland auf vergleichbaren Strecken kaum vorstellbar. Wer die Grenze nach Nordirland überquert, braucht keine Passkontrolle zu erwarten, fährt aber plötzlich auf Straßen, auf denen Entfernungen in Meilen angegeben sind und in Pfund Sterling bezahlt wird.
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