Schweiz mit dem Auto
Straßennetz
Die Schweizer Autobahnen sind in einem Zustand, den deutsche Fahrer als selbstverständlich empfinden würden, doch das Tempolimit von 120 km/h gilt ausnahmslos auf allen Autobahnen. Wer schneller fährt, riskiert nicht nur ein Bußgeld: Schwere Verstöße können zur Strafverfolgung und zur Fahrzeugbeschlagnahme führen. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 Prozent, und das Fahren mit eingeschaltetem Licht ist jederzeit Pflicht, unabhängig von der Tageszeit oder den Wetterverhältnissen.
Für die Nutzung des Autobahnnetzes ist eine Autobahnvignette erforderlich. Sie ist entweder als Klebevignette oder als elektronische E-Vignette erhältlich und gilt für das gesamte Kalenderjahr. Eine Tages- oder Wochenvignette gibt es nicht. Wer die Autobahn auch nur einmal nutzt, braucht die Jahresvignette. Zusätzlich erheben bestimmte Tunnel wie der Großer-Sankt-Bernhard-Tunnel eigene Gebühren. Da sich alle Preise ändern können, lohnt sich eine Prüfung aktueller Tarife vor der Reise. Kraftstoff ist teurer als in Deutschland, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist gut ausgebaut.
Der Gotthard ist die wichtigste Nord-Süd-Achse durch die Alpen und an Feiertagen sowie langen Wochenenden für seine langen Staus bekannt. Die Alpenpassstraßen wie Susten, Grimsel und Furka bieten spektakuläre Strecken mit langen Haarnadelkurvenfolgen, sind aber meist nur von Juni bis Oktober befahrbar. Winterreifen sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, doch wer bei winterlichen Verhältnissen ohne sie unterwegs ist, trägt im Schadensfall erhebliche Haftungsrisiken. Auf bestimmten Bergstraßen sind Schneeketten bei entsprechender Beschilderung Pflicht. Im Gegensatz zu Deutschland, wo es keine allgemeine Autobahn-Vignettenpflicht gibt, ist in der Schweiz auch für eine einzige Durchfahrt die Jahresvignette zwingend erforderlich.
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